Die älteste Boygroup der Weltkommt mit schöner Regelmäßigkeit seit über vierzig Jahren im Winter auf Tournee und verwandeln die großen Konzertsäle Deutschlands in irische Pubs. Kaum einer kann die Songs und Räuberpistolen so überzeugend und unverwechselbar präsentieren wie die fünf irischen Raubeine.
Ein einzigartiges Konzerterlebnis mit viel Nostalgie!
Etwas über den Mann, der als Konzertveranstalter seit Ewigkeiten für die Dubliners arbeitet:
The Dubliners
„Über die kann man ja nichts mehr Neues schreiben“? Wir konnten schon immer. Nachfolgend finden Sie eine kleine Übersicht (mit Artikelanfängen) von Beiträgen, die „wir in Moers“ über die letzten Jahre hin über diese „ganz besondere Band“ veröffentlicht haben. Wie gesagt: wir „teasern“ diese Beiträge hier nur an. Die vollständigen Texte, natürlich mit vielen Bildern, fassen wir gerade in einer Art „Programmheft“ zusammen, das auf der aktuellen Herbsttour zu einem geringen Preis feilgeboten wird.
Das waren unsere Veröffentlichungen – chronologisch geordnet:
1) Five Beards On The Road Quelle: irland journal 6.00, S. 65 Autor: Willi Burger
Teaser: Willie Burger war es vergönnt, stellvertretend für alle deutschen Fans einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das Ergebnis: die hinreißende Dokumentation „THE DUBLINERS in Germany - Five Beards On The Road“, als Video erschienen bei Pinorekk Records... (Fritz Werner Haver).
„Um die (Wieder-)Vorstellung der Dubliners hier noch etwas atmosphärisch zu ergänzen, möchten wir einen kleinen Ausschnitt aus Willie Burgers Tagebuch, das er während seines „Filmabenteuers‘ führte, zitieren: …
2) The Dubliners Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C. Ludwig, 2002) Autor: Richard Schuberth
Teaser: „Despite the folk and trad tag there was something gritty and urban about the Dubliners. They sang work songs, rebel songs, bawdy songs, street songs, love songs, and contemporary ballads.“
Nuala O’Connor
Die wohl berühmteste Irish-Folk-Band aller Zeiten verdankt ihren Erfolg zweifelsohne einem oberflächlichen alkoholgetränktem Rabauken-Image, das sie zu pflegen wusste. Dennoch unterschätzt diese Band, wer darauf sie reduziert. Die Dubliners waren die Fortführung der braveren, auf ein zunächst amerikanisches Publikum zugeschnittenen Clancy Brothers in den freakigen Geist der 60er Jahre, politisierte Enfants terribles, die einer ganzen Generation rocklastiger Musiker einen neuen, moderneren Weg zu traditionellen Songs wiesen. Die Dubliners waren keine authentischen Volksmusiker, auch keine akademischen Traditionalisten, eher urbane Fortführer der Philosophie des Dichters Brendan Behan, den sie persönlich kannten und dessen Songs sie auch interpretierten (z.B. The Auld Triangle).
Trinklieder und obszöne Songs waren ebenso wie ihre langen Bärte antibürgerliche Statements, und zu den oft patriotischen Rebel-Songs ist zu sagen, dass die „Dubs“ bereits zu Beginn ihrer Karriere mit Songs wie The Patriot Game aus der Feder Dominic Behans den nationalistischen Rebellenmythos Paroli boten …
3) Die „DUBLINERS“ oder so ähnlich... Quelle: irland journal 4.02, S. 48 Autor: Dagmar Kolata
Teaser: Jedesmal, wenn mich jemand fragt, warum ich nach Irland ausgewandert bin, mache ich die „Dubliners“ verantwortlich. Sie sind es in gewisser Weise auch, selbst wenn sie davon nicht die geringste Ahnung haben... Allerdings tragen sie nicht die „Alleinschuld“, in Richtung Irland hat mich auch der 1990 verstorbene irische Generalkonsul Aidan Mulloy gesteuert. Wie das zusammenpaßt? Ganz einfach: …
4) The Dubliners Quelle: irland journal 4.02, S. 45 Autor: Paddy Bort
Teaser: ‚Sean, Sean!‘ schallte der Ruf über die South Bridge. War ich gemeint? Paddy, ja, aber Sean hat mich bis jetzt noch niemand genannt. ‚Was machst Du denn hier in Edinburgh? Spielt Ihr hier?‘ Klarer Fall von Verwechslung. Das merkte auch Willie Haines von Blackfriars Music (den ich damals, 1995, ich war gerade nach Edinburgh umgezogen, natürlich noch nicht kannte). Er hatte gedacht, ich sei Sean Cannon von den Dubliners. Ja, die Bärte...
Frühjahr 1979, als ich in Dublin wohnte, wie so oft im Baggot Inn. Ronnie Drew war angekündigt. Er hatte ein paar Jahre zuvor die Dubliners verlassen, um auf Solo-Pfaden zu wandern. Doch Ronnie‘s Auto war auf der eisglatten Straße bei Portlaoise ausgerutscht, und statt auf der Bühne des Baggott Inn landete Ronnie im Krankenhaus. Ich weiß nicht mehr, wen die Organisatoren als kurzfristigen Ersatz aufboten - aber etwas anderes werde ich nie vergessen …
5) CD-Rezension Dubliners: 40 Years Quelle: Folker 2/2003 Autor: Mike Kamp
Teaser: 40 Years (Live from the Gaiety) Celtic Collections CCCD 290 2 CDs 42:14 + 50:11
Zugegeben, ich bin nicht mehr der Allerjüngste, aber als die Dubliners erstmals auftraten, da wusste ich wahrscheinlich noch nicht einmal, wo Irland liegt. Mein komplettes Folkloristenleben haben sie mich begleitet, nach anfänglicher Begeisterung später eher am Rande. Heute bringe ich ihnen die Hochachtung entgegen, die einem außerordentliche Leistungen schlicht abnötigen …
6) The Dubliners Quelle: Folker 1/2005 Autor: Mike Kamp
Teaser: So fing das alles an! Ehrlich, wer weiß, ob es ohne die ersten 3 LPs/CDs der Dubliners ab 1963 heute überhaupt diese enorme Wertschätzung gäbe, die Irish Folk weltweit genießt. Das beginnt mit dem damals noch unverbrauchten ‚Wild Rover‘ und …
7) Ein Päckchen voller Schelmen The Dubliners Fast 50 Jahre on Tour Quelle: Folker 5/2009 Autor: Markus Dehm
Teaser: „In welchem Pub sollen wir uns nach dem Gig treffen?“, fragt Andy Irvine das Publikum von der Bühne des Olympia Theatre in Dublin während eines Auftritts im vergangenen Jahr. „O‘Donoghue‘s“, rufen die folkbegeisterten Zuhörer wie aus einem Munde. Fast fünfzig Jahre nachdem Ronnie Drew, Barney McKenna, Ciarán Bourke und Luke Kelly dort ihre ersten Proben und Auftritte hatten, gilt diese Kneipe noch immer als eine Art Mekka für Folkfans. Dass dem so ist, dafür zeichnen zweifellos die vier Ur-Dubliners, von denen leider nur noch einer am Leben ist, verantwortlich. Der Pub gilt als die Wiege einer Band, die oft imitiert, aber irgendwie nie erreicht wurde. Bis heute präsentieren sich die Dubliners einem begeisterten Publikum, so auch wieder unlängst während einer ausgedehnten Deutschlandtour. „It‘s too late to stop now“, kommentierte Barney McKenna die Frage seines Mitstreiters John Sheahan, ob man denn nicht allmählich ans Aufhören denken solle. Viele Fans, ganz gleich ob sie mit den Dubliners gealtert oder aber im Laufe der Jahre neu hinzugekommen sind, werden ihm diese Einstellung gewiss danken.
Will man den Erfolg der Dubliners begreifen, dann ist es wichtig, einen kurzen Blick auf die Folkmusikszene der frühen 1960-er Jahre zu werfen …
8) „The Ballad of Ronnie Drew“ Quelle: irland journal 1.08, S. 75 Autor: Markus Dehm
Teaser: „The Ballad of Ronnie Drew“ ... so heißt ein unlängst zu Ehren des Ex-Dubliners Ronnie Drew in den Dubliner Windmill Lane Studios aufgenommener Song. Viele Balladen hat der Mann mit der tiefen Reibeisenstimme im Laufe seines Musikerlebens gesungen, jetzt steht er selbst im Mittelpunkt einer solchen. Der Mitbegründer der legendären Dubliners (die ganz zu Beginn sogar Ronnie Drew Band hießen) musste in letzter Zeit so manchen Schicksalsschlag verkraften. Im vergangenen Jahr erlag seine Frau einem Krebsleiden, während er selbst seit längerem ebenfalls gegen diese Krankheit ankämpft …
9) Die Melancholie der Vergänglichkeit - Ein halbes Jahrhundert „The Dubliners“ – mehr als eine Ikone Quelle: irland journal Autor: Joachim Feyerabend
Teaser:
„It’s a time to remember“, unter diesem etwas wehmütigen Slogan präsentiert sich gegenwärtig die Band „The Dubliners“: Zeit der Erinnerungen an verstorbene Mitglieder, Freunde und Gründer der legendären Folk-Gruppe, Reminiszens an eine phänomenale, weltweite Erfolgsgeschichte, die eine Bande wilder und doch so sanfter Kerle zu den wahren Botschaftern ihres Landes machte – heute dargeboten von alten, jung gebliebenen Männern mit wohl bekannten und doch immer wieder von neuem eingängigen Liedern und Melodien der sangesfrohen Grünen Insel. Zeit der Erinnerung auch an meinen in Irland vor kurzem zu Grabe getragenen Freund Rudolf Kaufmann...
10) Interview mit John Sheehan von den Dubliners (am 25.06.2010 in Bad Rappenau) Quelle: irland journal 3.10 Autor: Sabrina Palm
Teaser: Am gemütlichen Biertisch sitzen die Jungs der Dubliner. Nun ja, vielleicht sollte man sie besser„Herren“ nennen, denn so ganz jung sind sie ja nicht mehr. Nach fast 40 Jahren Bandgeschichte sitzen die ergrauten Herren im Großelternalter nicht mit Bier, sondern mit Kaffee am Tisch und genießen ein wenig die Ruhe vor ihrem Auftritt bei „Folk im Schlosshof“. Entsprechend entspannt ist dann auch das Gespräch mit Fiddler John Sheehan, der zudem als Manager der Band aktiv ist.
Irland Journal: John, Ihr seid ja wirklich viel unterwegs. Wenn Du zu Hause bist, wie sieht dann Dein perfekter Tag aus?
John Sheehan: Mmh, ein perfekter Tag zu Hause... Das kann ganz verschieden aussehen …